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Erkennungsdienstliche Behandlung

Was ist eine Erkennungsdienstliche Behandlung? Die Einladung der Ermittlungsbehörde (Staatsanwaltschaft / Polizei) zur Erfassung der erkennungsdienstlichen Behandlung ist rechtlich bindend, wenn ein Anfangsverdacht bezüglich einer Straftat besteht. Sollten Sie der Ladung nicht Folge leisten, besteht die Gefahr polizeilich vorgeführt bzw. verhaftet zu werden.

Bedienen Sie sich stets anwaltlicher Hilfe – wir begleiten Sie ggf. zu dem Ladungstermin! Schweigen Sie dort – die Beamten sind geschult, Sie in lockere, belanglose Gespräche zu verwickeln. All dies wird notiert und kann sich später in einer Strafverhandlung katastrophal für die Verteidigung auswirken.

Zu den erkennungsdienstlichen Maßnahmen nach § 81 b StPO zählen Fotoaufnahmen von Ihnen, Aufnahmen von Fingern – und eventuell Fußabdrücken, sowie die Durchführung von Messungen der Körpergröße.

Keine Verpflichtung besteht aber zur aktiven Mitwirkung:

  • Schweigen Sie und beantworten Sie keine Fragen
  • führen Sie keine Plaudereien mit den Beamten „nebenbei“
  • nehmen Sie Ihren Verteidiger mit zum Ladungstermin
  • füllen Sie selbst keine Formularblätter aus
  • keine Speichelproben oder DNA – Proben abgeben

Wir haben praktisch 20 Jahre Erfahrung und gehen als Ihr Verteidiger fast immer erfolgreich mit Rechtsmitteln gegen die Anordnung vor!

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